Die Figuren aus der Geschichte mit dem Regenwurm Paule
Aktuelles
Unserer Mountainbike-AG besuchte Bürgermeister Herrn Walz:
Jakob Breitwieser, Referendar an unserer Schule und Leiter unserer Mountainbike-AG, berichtet vom Ausflug zum Bürgermeister Herrn Walz:
Demokratie leben und erleben – für uns an der Johann Peter Hebel Grundschule stellt frühe politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe einen wichtigen Aspekt des Sachunterrichts und unseres Schulleitbildes dar.

Umso schöner ist es, dass neun Kinder unserer Grundschule im Rahmen der Mountainbike-AG (MTB-AG) handelnd aktiv werden konnten und einen ersten Blick auf demokratische Verfahren werfen konnten.
Hintergrund hierfür stellt die sogenannte „Zwei-Meter-Regel“ in Baden-Württemberg dar. Diese stammt aus den 1980er Jahren und untersagt offiziell das Radfahren auf Wegen, die schmäler als zwei Meter sind. Der Mountainbikesport wird damit in die Illegalität gedrängt. Somit ist die Sportart, die sich hervorragend anbietet, mit Kindern an ihren sozialen Kompetenzen, ihrem Selbstbewusstsein, an ihrer Fitness und Koordination zu arbeiten und die es ermöglicht, Natur im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren, eigentlich per Gesetz verboten.

Mit Unterstützung von Frau Uekermann, Mutter eines Schülers, arbeiteten sich die Kinder in die Thematik ein und sammelten Argumente, die für ihre Sportart sprechen. Diese wurden direkt auf einem Plakat visualisiert und als Gruppenvortrag einstudiert. In voller Mannschaftsstärke traten die jungen Biker/innen den Weg zum Rathaus an und konnten mit Hilfe ihres Vortrages und stichhaltigen Argumenten Herrn Walz davon überzeugen, dass großer Bedarf an einem legalen Streckenangebot in Gundelfingen besteht. Die anwesende Presse von der Badischen Zeitung und dem Gundelfinger Dorfblättle war ebenfalls sehr begeistert von den Nachwuchsbikern. Wohlwollende Artikel waren der Dank. Mittlerweile hat der Mountainbike Freiburg e.V. die Planung übernommen und in enger Zusammenarbeit mit Gemeinde, Naturschutz, Forst und Schule soll in der Nähe des Waldspielplatzes Wildtal ein Mountainbike-Übungsgelände für Jung und Alt professionell gebaut und gepflegt werden.

Anhand ihres Projektes konnten die Kinder erste Einsichten gewinnen, wie viele verschiedene Institutionen eigentlich in ein solches Projekt involviert sind und dass Demokratie nur durch aktive Teilhabe lebendig wird. So können – manchmal – schon von den Kleinen auch größere Dinge angestoßen werden. Man muss nur wollen. Und den ersten Schritt machen.
Unsere Mountainbike-AG
Seit den Osterferien 2018 gibt es eine Mountainbike-AG an der Johann-Peter-Hebel Grundschule. Einmal wöchentlich lernen fünf Jungen unter der Anleitung von Herrn Breitwieser, wie man sicher durch den Stadtverkehr kommt, wie man sein Fahrrad pflegt und natürlich, wie man schnell und spaßig im Gelände unterwegs ist. Interessierte Kinder können sich jederzeit melden, um einen Platz für das nächste Schuljahr zu bekommen.
Heute berichtet euch Julius von seinen Erlebnissen:
Wie jeden Mittwoch trafen wir uns auf dem Schulhof. Wie immer machten wir den Bike-Check: Kontrolle von Vorder- und Rückbremse, Reifendruck und Sattel. Wir fuhren gemeinsam in den Wildtäler Wald. Dort übten wir an einem coolen Trail ( = Mountainbikestrecke) zu springen und zu schanzen. Herr Breitwieser erklärte und zeigte uns einen Wheelie ( = auf dem Hinterrad fahren). Wir versuchten es auch, aber stellten fest, dass ein Wheelie gar nicht so einfach ist. Gut gelaunt fuhren wir wieder zurück zur Schule. Das Mountainbiken macht mir richtig Spaß.
Schokoladenspagetti und Dusche unter dem Wasserfall Landschulheimaufenthalt der Jük 1 in Oberried
Am Mittwoch, den 6. Juni begann unsere Klassenfahrt zum Altenvogtshof. Nach der beschwerlichen Anreise konnten wir gleich unser großzügiges Matratzenlager beziehen und das Gelände erkunden.
Besonders großen Spaß hatten wir beim freien Spielen und beim Kuscheln mit den Bauernhoftieren. „Hat jemand von euch schon einmal Spaghetti selbst hergestellt oder wisst ihr, wie Butter geschlagen wird?“, fragte die Herbergsmutter. Kurz darauf durften wir selbst in der Küche eigene Nudeln walzen und schneiden. Die Butter verzehrten wir mit Genuss beim Abendessen auf frisch gebackenem Brot. Nach dem Küchendienst stand ein Spieleabend auf dem Programm. Um 22.00 Uhr war Nachtruhe, die jedoch um 5.30 Uhr durch den Hahn beendet wurde.
Zum Glück gab es um 8.15 Uhr ein leckeres Frühstück mit Kakao und Marmeladenbrot. Wer jetzt noch nicht wach war, konnte eine eiskalte Dusche unter dem Wasserfall genießen. Anschließend wurde gemeinsam Tischtennis und Fußball gespielt.
Welche Tiere leben auf den Altenvogtshof? Hühner, Hasen, Kühe, Ponys, Schweine, ein Truthahn, eine Pfauenfamilie und ein Hund gehören zum Oberrieder Bauernhof. Die süßen Hasen wurden am liebsten von uns umsorgt, vor allem der „nachtschwarze Freund“. Vor dem Mittagessen durfte jeder einen eigenen Laib Brot backen und für die Familie mit nach Hause nehmen. Besonders viel Freude hatte ich beim Mahlen von Getreide. Endlich konnten wir die leckeren Spaghetti genießen, die wir am Vortag selbst hergestellt hatten. Dazu gab es Tomatensoße und Käse für alle. Danach übten wir fleißig Seilspringen für das große Abschlussfest unserer Viertklässler. Beim Ponyreiten hatten wir viel Spaß und der Mittag verging wie im Flug. Abends gab es leckeres Popcorn und wir spielten Baumsuchen.

Am Freitag, den 8. Juni mussten wir schon früh das Matratzenlager verlassen und die restlichen Sachen in den Koffer packen. Nach dem gemeinsamen Frühstück stand das Toiletten- und Treppenputzen auf dem Plan. Auch diese Aufgabe erledigten wir mühelos. Anschließend konnten wir im Hofladen noch Schokoladen- oder Kräuterspagetti einkaufen. Mit dem Schienenersatzverkehr ging es zurück nach Gundelfingen und wir sahen unsere Eltern wieder.
Autor: Jan-Elias Eißer, Jük 1

Landschulheim in Oberried vom 6.-8. Juni 2018
Es war so toll da! Wir konnten so viele tolle Sachen machen: Wir konnten Ställe von Hasen und Schweinen ausmisten und die Hasen streicheln. Die vielen Tiere waren einfach schön!
Das Essen war auch so lecker und ich habe viel Neues probiert, wie z.B. Blumenkohlsuppe.
Ich fand toll, dass die Pfauen Küken hatten.
Wir waren jeden Tag am Wasserfall baden.
So viel Spaß hatte ich noch nie. Ich fand es super, dass man machen konnte, was man will und dass es wenig Vorschriften gab und alle nett waren. Niemand hat gemeckert.
Ich würde so etwas gerne noch einmal machen.
Leni, Jük 1, Klassenstufe 2

Bericht Matheprojekt
„Mathe ist überall”
Am Mittwoch, den 02. Mai 2018 begannen in der Johann-Peter-Hebel Grundschule in Gundelfingen die Projekttage, die dieses Jahr den Titel „Mathe macht Spaß” trugen.
Die Lehrer(innen) hatten sich zu diesem Thema verschiedene Projekte ausgesucht, z.B. „Kreis und Zirkel”, „Mathe und Kunst” und „Wie lange dauert es?”. Jedes Kind bekam einen Zettel, auf dem es drei Wunschprojekte eintragen durfte. Einer der Wünsche wurde garantiert erfüllt.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag, immer nach der großen Pause, gingen die Jungen und Mädchen der Schule in die Klassenräume, in denen ihr Wahlprojekt stattfand. Als am Freitag das Thema „Mathe macht Spaß” abgeschlossen war, durften die Kinder und Lehrer(innen) noch einmal die Arbeiten der einzelnen Projekte besichtigen. Erst jetzt wurde klar, wie abwechslungsreich Mathe sein kann. Denn in den Projekten wurde festgestellt, dass Mathe uns überall im Alltag begegnet. Mathe kann man sogar zeichnen und auch beim Bauen, Messen, in Spielen und im Internet versteckt sich die Mathematik.
von Lona (4b)

Die Schulbienen
Am 20.11.17 war der Imker, Herr Tebbe-Simmendinger, bei der Klasse 3b zu Besuch. Wir haben gelernt, wie man Bienen schützen kann.
Er hatte besondere Dinge dabei: einen Schutzhut, einen leeren Wabenrahmen und einen mit echten Waben! Außerdem einen "Smoker" (=Rauchgerät), damit die Bienen denken, es brennt. Dadurch gehen sie weg und ein Mensch kann in die Waben greifen.
Die Bienen gehen erst weg, wenn sie noch „Proviant-Honig” mitgenommen haben. Um den Wabenrahmen herauszuziehen, braucht der Imker eine spezielle Zange.

Alle Sachen transportierte er in einem Bienenkasten zu uns in Heuweiler Schulhaus.
Ohne Bienen gäbe es viel weniger Obst, Gemüse und andere Pflanzen, weil die Bienen wichtig sind für die Bestäubung.

Bei der Bestäubung bringen die Bienen (und auch Hummeln und andere Insekten) Blütenstaub von einer Blüte zur anderen. Nur dadurch entstehen später Früchte aus den Blüten, z.B. Äpfel aus Apfelblüten.

Wir haben auch gelernt, dass es in einem Bienenvolk viele Aufgaben gibt. Nach einer bestimmten Zeit wechseln die Bienen die Aufgaben. Es gibt Wachebienen, Hebammen, Baubienen, Arbeiter- oder Sammelbienen, Bienenkönigin und Ammen. Hierzu haben wir ein Arbeitsblatt bekommen. Die Bienenmännchen heißen übrigens Drohnen.

Bei Regen ziehen die Bienen sich in den Bienenstock zurück. Wenn Bienen einmal mit Pestiziden (=Pflanzengiften, z.B. gegen Läuse o.ä.) in Berührung kommen, werden sie von anderen Bienen gepflegt.

Am Schluss durften wir alle eine Kerze aus Bienenwachsplatten rollen.

(Text: zusammengestellt von den Kindern der 3b)

Die Klasse 2a war auf dem Bauernhof
(Der „Klick” auf die Bilder öffnet eine weitere, vergößerte Ansicht)