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Schule mal anders
Die Jük 2 hat sich viele Wochen mit dem Leben in den letzten 100 Jahren beschäftigt. Dabei haben die Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen nicht nur ihren eigenen Stammbaum erforscht und Eltern, Großeltern und manchmal sogar Urgroßeltern interviewt, sondern auch einen ganz besonderen Ausflug gemacht.

Davon berichten Jule Bäumle und Helin Stet aus der JüK 2:
Schule mal anders
Heute ist die Zebraklasse ungefähr 100 Jahre in die Vergangenheit gereist. Wir haben uns als Schulkinder wie vor 100 Jahren verkleidet und sind von der Schule zum Englerbeck-Huus gelaufen. Das Englerbeck-Huus ist ein altes renoviertes Gundelfinger Haus, das dem Heimatverein gehört und als Museum genutzt wird. Dort sind gerade alte Schulsachen von früher ausgestellt.

Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Angefangen hat die Führung für meine Gruppe im ersten Stock, wo wir alte Schulbänke, ein altes Filmgerät, Schiefertafeln mit Griffeln und vieles mehr bestaunen durften.
Herr Brutzer, unser Führer, hat uns noch einen Weidenstock und einen Rohrstock gezeigt. Damit wurden die Kinder früher zur Strafe geschlagen (Aua!).Dann ging es in den Keller, wo wir alte Rechenkästen und verschiedene Formen aus Holz sortieren durften. Vom Keller sind wir wieder nach draußen gelaufen und haben auf die andere Gruppe gewartet. Dann ging es wieder zurück in unsere Schule.

Es war eine tolle Erfahrung, aber ich bin froh, in der heutigen Zeit (ohne Weidenstock und ohne Rohrstock) zu leben.
Jule Bäumle

Museum über Schule früher
Ich fand es sehr interessant, auch die Schiefertafel hat mir gefallen. Mir hat alles gut gefallen. Außerdem habe ich ganz tolle Sachen gelernt: wie früher geschrieben wurde, wie man Mathe gelernt hat und überhaupt, wie die Schule früher war.
Helin

Die Theaterkids sind eine größere Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die Vorführungen an verschiedenen Orten machen. Mit dem Geld, das sie einnehmen, wollen sie anderen Leuten helfen und spenden es an Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel "Wasser ist Leben". Mit dem gespendeten Geld, können dann Kinder aus armen Familien in die Schule gehen. Die Theaterkids wollen mehr Kindern eine Zukunft schenken und treten auf öffentlichen Bühnen und Schulen auf. Dafür schreibe sie immer neue Stücke und trainieren dafür.
Nelson

In der Freizeit kann man vielen verschiedene Hobbys nachgehen. Zum Beispiel kann man Theaterspielen. Eine Gelegenheit findet sich bei den Theaterkindern in Gundelfingen. Jedes Jahr führen sie ein Musical oder Theaterstück bei uns in der Schule auf. Die Aufführung findet im Kultur– und Vereinshaus statt.


Pro Person kostet der Eintritt 1€. Die Theaterkinder behalten das Geld nicht, sondern spenden den Betrag an unsere Patenkinder in Indien (Wasser ist Leben- Indienhilfe). Ihre Kostüme nähen die Theaterkinder teilweise selbst. Mit gut geübten Tänzen, die anmutig und langsam aber auch hektisch und schnell sein können, unterhalten sie das Publikum auf ihre eigene Weise.

Auch lustige Sprüche und kleine Konflikte kommen immer gut an. Bei ihrem diesjährigen Stück „Schattenwerk” handelt es sich um eine Gruppe Vampire, die wegen Straßenbaus ihre alte Heimat verlassen müssen. Sie flüchten zu ihren Verwandten, den veganen Vampiren. Die veganen Vampire verzichten sogar auf Blut und ernähren sich stattdessen von Tomatensaft. Die Gruppe von Vampiren findet sich erst schwer in das Leben der veganen Vampire ein doch am Schluss werden sie gute Freunde.

Ich fand alle Stücke bisher toll. Die anderen Kinder hoffentlich auch. Am besten haben mir die Kostüme von „Schattenwerk” gefallen.
von Emilia Breunig

Bilder und weitere Informationen zu den Theaterkindern findet man hier Der Artikel zum Brunnen ist von Lukas Bednar, 4c.